Klinische Leistungsgruppen KLG®
DAS Berichtswesen für ControllerInnen und Ärzteschaft
Für eine transparente und übersichtliche Darstellung und Planung des Leistungsspektrums eines Krankenhauses bedarf es einer überschaubaren Anzahl an Leistungsgruppen (KLG®), die auch aus klinischer Sicht leicht zu überblicken sind.
Nach dem DRG-System werden, aufgrund einer möglichst leistungsgerechten Vergütung, ökonomisch homogene Fallkollektive in DRGs zusammengefasst. Dadurch geht der Bezug zu medizinisch einheitlichen Fallspektren verloren.
Genau daran setzen die Klinischen Leistungsgruppen an: KLG® gruppiert mittels speziellem KLG®Grouper nach klinisch relevanten Leistungsgruppen und liefert zusätzlich auch die gewohnten DRGs und Kennzahlen. KLG® schließt somit die Lücke zwischen DRGs und den klinisch orientierten Leistungsgruppen und macht DRG-Kennzahlen aussagekräftig.
Die Systematik hinter KLG®
Das KLG®-System basiert auf ICD- und OPS-Codes für Diagnosen, Prozeduren und weitere Patientenvariablen. Im Rahmen des Gruppierungsprozesses werden die Behandlungsfälle nach hierarchisch aufgebauten, klinisch orientierten Leistungsgruppen geordnet. Die Zuordnungslogik sowie die Hierarchiestruktur stammen von der renommierten deutschen Wissenschaftsgruppe DRG Research Group der Uniklinik Münster, mit der in ständiger Zusammenarbeit die Klinischen Leistungsgruppen laufend gewartet und spezifiziert werden.
